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Später ging's noch weiter...
2017/2018 Vom Drahtesel zum Lattenesel - natürlich elektrisch
Als eingefleischter Fahrradmuffel während der vergangenen vierzig Jahre war ich vor einiger Zeit selbst überrascht gewesen, wie sehr mir eine Probefahrt auf einem dieser neumodischen EBikes gefallen hatte. Kurz gesagt: Wollte auch sowas ! Es sollte aber eine eigene Lösung für kleine Kohle sein. Gedacht, ans Zeichenbrett, getan....

2017 Der rollende Holländer
Hier habe ich ein uraltes Hollandrad mit Nabenschaltung (15 €) vollkommen "entkernt", den Rahmen in Canyonrot lackiert und um einen Motorantrieb ergänzt. Als quasi "Mittelmotor", der auf das mechanische Getriebe wirkt, fungiert ein 250 W / 24 Volt Getriebemotor des Typs MY1016Z (70 €) von Happy-Motorparts. Hier passt die Drehzahl perfekt zu den gegebenen Bedingungen (max 25 km/h). Das existierende Kettenrad wurde auf einen Standardfahrradfreilauf montiert und um ein zweites Kettenrad ergänzt, das wiederum mit einem Freilauf versehen ist. In dieser Konstruktion sind beide Kettenräder auf der rechten Seite. Dazu mußte allerdings die Achse des Standardtretlagers um 15 Millimeter verlängert werden. Daher gab es Probleme mit der Kettenlinie, so daß ich das hintere Ritzel stark nach außen kröpfen mußte. Der Softpackakku steckt in der dunklen Sperrholzbox, die Motorsteuerung (25 €) in der kleinen, roten Blechbox. Am Ende ist die "rote Helene" nun ein "Naked Bike", das mir bereits jetzt sehr viel Spaß gemacht hat.

2018 Der Lattenesel - von links
Nun hatte ich gewissermaßen Blut geleckt. Das nächste Projekt sollte eine weitgehend eigene Konstruktion aus Holz sein. Aus einem weiteren günstigen Gebrauchtrad, einem übrig gebliebenen Lattenrost aus mehrfach verleimten Buchenlatten und den Antriebskomponenten aus dem "rollenden Holländer" entstand mein "Lattenesel", bei dem nun auch das Tretlager eine Eigenkonstruktion ist, die die Nachteile des Holländers vermeidet. Für Interessierte habe ich eine kleine Skizze dazu angehängt. Softpackakku und Motorsteuerung befinden sich übrigens im Riffelblechkasten.

2018 Der Lattenesel - von rechts

2018 Der Lattenesel - Antrieb rechts

2018 Der Lattenesel - Antrieb links

2018 Lattenesel - Antriebsskizze









2016 Quadrokopter
Der Hype der letzten Jahre um diese kleinen fliegenden Hummeln hatte nun auch mich erfaßt. Durch Zufall kam ich in den Besitz eines dieser chinesischen Spielzeuge. Es war ein Syma x8. Ich verbrachte einige Zeit damit, die grundsätzlichen Tücken des Fernsteuerns von fliegenden Objekten kennenzulernen. Als älterer Herr tat ich mich doch ziemlich schwer damit, dieses Teil überhaupt sicher zu beherrschen. Wo ist doch gleich hinten und vorne, ja, ja, links und rechts vertauscht sich je nach Flugrichtung, hoffentlich verläßt er jetzt nicht die Reichweite der Fernsteuerung, sehe ich die blinkenden LED's, die das Ende des Treibstoffs anzeigen, früh genug usw.

Nach einiger Übung fühlte ich mich dann doch recht sicher und schon begann ich, angesichts der kurzen Fluzeit (6 Minuten) und des doch eher behäbigen Flugverhaltens über Verbesserungen nachzudenken. Wie Ihr mich kennt, konnte ich die Finger nicht vom Schraubenzieher lassen. Der x8 wurde entkernt und in einfachster Form neu aufgebaut. Leicht sollte es werden, um die Wendigkeit zu verbessern und die Flugzeit zu erhöhen.

Als Ergebnis seht Ihr die beiden Varianten auf dem Foto.

(1) Platine, Motoren, Zahnräder und Rotoren aus dem Original wurden auf einem Kreuz in Originalabmessungen (240mm x 240mm) aus hochfestem Aluminiumrohr (Bogenpfeilschaft) montiert und verkabelt. Verdrillte, nachstellbare Spannschnüre außen sorgen für ein äußerst stabiles Crashverhalten. Ohne Akku wiegt das Modell nun 300 Gramm statt der 580 Gramm im Original. So kam es zu einem wirklich agilen Flugverhalten und in Verbindung mit dem größeren Akku (s. u) zu Flugzeiten von zwischen 20 und 30 Minuten ! Angesichts der äußerst günstigen Preise für die benötigten Komponenten (Platine, Motoren, Zahnräder und Rotoren) entstanden mehrere Exemplare dieser Konstruktion. Die Kanzel besteht übrigens aus dem Boden einer Wasserflasche

(2) Weitere Vereinfachung war angesagt: Könnte man nicht auch noch das Getriebe weglassen ? Yes, you can. Ich habe ein kleineres Kreuz aus Alurohr (120mm x 140mm) mit der Platine und den Motoren aus dem X8 ausgestattet und dann kleinere Rotoren mit einer M3 Druckschraube direkt auf den Motorzahnrädern befestigt. Mit dem kleineren Akku (1500 mah) wiegt das Teil nun 270 Gramm und ist bestens für rasante Flüge auf meinem Innenhof geeignet. Allerdings muss ich mich hier mit Flugzeiten von zwischen 5 und 8 Minuten zufrieden geben.

Motorbefestigung 1 mit Spannschnur
Motorbefestigung 2 mit Spannschnur
Hier sind die Motoren lediglich mit Bogensehne an die abgeflachte Seite eines Aluröhrchens (Pfeilschaft) angewickelt / angeknotet. Eine überraschend einfache und stabile Lösung.
2016 - leistungsfähiger Akku
Mit dem Turnigy Nano Tech 2S2P 3000 mah (ca. 150 Gramm) fliegt der Grosse (Variante 1) zwischen 20 Minuten (Vollgas) und 30 Minuten (Schweben). So macht es wirklich Spaß
 
1985 ff
Schon in grauer Vorzeit entstanden in "Theo's MotorenWerken" für unsere damals noch kleinen Kinder aus Fahrrädern, Schubkarren, Kettcars und Rasenmähern mehrere motorisierte Fahrzeuge, mit denen bei Geburtstagen Wettkampfrunden gedreht wurden.

1985 ff - Gefährt aus Regines Klapprad und Theo's Moped

1985 ff - Gefährt aus Kettcar und Rasenmäher vom Sperrmüll
Peter Davids und ich haben dieses Teil mit viel Vergnügen in meiner Werkstatt gebaut und getestet

1985 ff - Rasenmähermotor mit Getriebe aus hölzernen Riemenscheiben

 
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